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Mo. - Fr.: 8.00 - 22.30 Uhr
Sa. & So.: 9.00 - 20.00 Uhr
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ATV von 1845 e.V.
Kirchenstr. 21
22767 Hamburg
Tel. 040-383016
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Studio: Thadenstraße 147 (!)
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Leistungsstufe: Anfänger & Fortgeschrittene ab 16 Jahren
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Taekwondo
Was ist Tae Kwon Do?
Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und zeichnet sich durch seine vielfältigen und ausgesprochen wirkungsvollen Bein- und Fußtechniken aus. Diese Vielfältigkeit unterscheidet das Taekwondo von allen anderen Kampfsportsystemen. Die drei wichtigsten Bereiche aus denen das Taekwondo besteht, sind der Formenlauf (Poomse), in dem man Angriffs- und Abwehrtechniken gegen einen imaginären Gegner ausführt und der freie Kampf (Gyorugi), in dem man mit Schutzausrüstung ausgestattet, seine Kräfte und sein Können mit andern Taekwondo-Sportlern messen kann. Letztlich gibt es noch den Bereich des Brechens (Kyeok-Pa), in dem durch eindrucksvolle Bruchtests die Durchschlagskraft der erlernten Techniken vorgeführt und bewiesen werden kann.
Der Name Taekwondo setzt sich aus drei Sinntragenden Silben mit folgender Bedeutung zusammen:
Tae bedeutet Fuß und bezieht sich auf den Einsatz von Fuß- und Beintechniken.
Kwon bedeutet Faust und bezieht sich auf den Einsatz vonHand- und Armtechniken.
Do bedeutet Weg und bezieht sich auf die geistige und körperliche Entwicklung des Sportlers während der Jahre der Ausübung und beinhaltet für jeden Menschen andere Aspekte der Erkenntnis des eigenen Ichs.
Taekwondotraining fördert die körperlichen Fähigkeiten:
- Stärke
- Schnelligkeit
- Beweglichkeit
- Koordinationsfähigkeit und Ausdauer.
Auch die Persönlichkeit des Trainierenden verändert sich mit der Zeit positiv. Wichtige menschliche Qualitäten wie Selbsterkenntnis, Selbstüberwindung, Gelassenheit und Respekt vor sich selbst und anderen Mitmenschen (unabhängig von deren Rasse, Hautfarbe, etc.) werden hinzu gewonnen oder erweitert. Somit bietet das Taekwondo die Möglichkeit, Geist und Körper in übergreifender Weise zu schulen.
Tae Kwon Do - geschichtlicher Hintergrund
Der heutige Name Taekwondo wurde 1955 für diesen Kampfsport in Korea einheitlich eingeführt. Taekwondo hat seitdem auch international, über Amerika nach Europa kommend, einen kometenhaften Aufstieg erfahren. In Deutschland wurde Taekwondo 1965 durch die Aktivitäten des damaligen koreanischen Botschafters General Choi Hong Hi (9. Dan) populär, der wohl den größten Anteil an der weltweiten Verbreitung hat. Dieser koreanische Volkssport wurde in Deutschland zunächst 1968 in den „Deutschen Judo Bund“ aufgenommen und erst 1981 wurde die „Deutsche Taekwondo Union E.V.“ (DTU) gegründet, welche Mitglied im Deutschen Sport Bund (DSB) ist.
Weltweit hat das Taekwondo mittlerweile über 20 Millionen praktizierender Anhänger und täglich werden es mehr. Damit zählt es zu der bekanntesten und größten koreanischen Kampfsportart. Die Wurzeln des Taekwondo reichen in Korea bis in das Jahr 420 n. Chr. zurück. Aus dieser Zeit wurden Deckengemälde, Grabmäler und Aufzeichnungen gefunden, die auf das heutige Taekwondo hindeuten.
Die waffenlose Art der Selbstverteidigung war in Korea unter dem Namen Subak (vornehmlich Handtechniken) und später unter der Bezeichnung Tae Kyon (vornehmlich Beintechniken) bekannt.
Korea war zu dieser Zeit in drei Königreiche geteilt: die Koguryo-Dynastie, die Paekcha-Dynastie und die Silla-Dynastie. Letztere, als weitaus kleinste, war ständig von den größeren bedroht und ihr König rief die Jugend des Landes auf, sich in einer straffen Organisation, dem Hwa Rang Do, zusammenzuschließen, um das Vaterland zu verteidigen (550 n. Chr.). Im Hwa Rang Do widmete man sich der Jagd, dem Studium geistiger Dinge und den Kampfkünsten, um Geist und Körper zu vervollkommnen.
Es gelang der Silla-Dynastie durch Hwa Rang Do die Königreiche Koguryo und Paekcha zu erobern und Korea zu einen. Aus dieser zeit sind Steinskulpturen erhalten, die von dem hohen Niveau der ausgeübten Kampfkünste zeugen und eindeutig Taekwondo-Motive aufweisen. Taekwondo gehört zu den Budokünsten, die seit Jahrhunderte in Asien als Kriegskünste ausgeübt wurden. Mit seinen Stoß- und Schlagtechniken ist Taekwondo mit dem Karate (Japan) und dem Kung Fu (China) verwandt. Es ist sicher, dass sich die asiatischen Kampfkünste im Laufe der Jahrhunderte gegenseitig beeinflusst haben.
Außer dem Herkunftsland und dem andersartigen Kampfsystem ist beim Taekwondo die Bevorzugung der Beintechniken bedeutsam.
Weitere Informationen erhalten SIe/ erhälst Du bei Deinem Trainer in der Stunde.
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Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Studio: 5 Thadenstraße 125
Trainer: Miroslaw
Leistungsstufe: Anfänger & Fortgeschrittene ab 16 Jahren
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